Vor Fed-Entscheidung: Mehrfachbelastung drückt Europas Aktien und US-Futures

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Odaily News: Die europäischen Aktienmärkte sind erneut flächendeckend schwächer in den Handel gestartet, wobei die Verkäufe in Italien besonders stark ausfielen. Das Gesamtumfeld bleibt klar risikoscheu. Brent-Rohöl notiert über 107 US-Dollar pro Barrel, nachdem erneute Angriffe auf die saudische Energieinfrastruktur in dieser Woche neue Angebotssorgen ausgelöst haben, während die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen auf über 5,02% gestiegen ist – der höchste Stand seit 2007. Beides zusammen verstärkt die Inflationssorgen nur einen Tag vor der Entscheidung der Fed über den nächsten geldpolitischen Schritt. Der italienische Leitindex führte die Verluste an, nachdem es bereits gestern zu starken Verkäufen gekommen war, wobei Bankaktien erneut besonders unter Druck gerieten. Die gestrigen Verkäufe betrafen auch Technologiewerte (Prysmian und STMicroelectronics).

Auch die US-Futures deuten auf Verluste hin: Die S&P-500-Futures fallen um etwa 0,4%, nachdem gestern an der Wall Street Technologiewerte die Verluste angeführt hatten. Die Nasdaq-Futures liegen aktuell 0,3% im Minus. Die zentrale Frage für die Aktienmärkte ist derzeit nicht nur ein einzelner Problemfaktor, sondern das Zusammenwirken von Ölpreisen über 100 US-Dollar, US-Anleiherenditen über 5%, einer hawkisheren Fed-Perspektive und anhaltender KI-Unsicherheit. (Jinshi)

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