Grayscale: Fed-Zinserhöhung unterscheidet sich vom Straffungszyklus 2022
Odaily News: Das Digital-Asset-Management-Unternehmen Grayscale erklärte in einer am 17. September veröffentlichten Analyse, dass die jüngste Zinserhöhung der US-Notenbank (Federal Reserve) eher einer „Anpassung im Zyklus“ als einer wesentlichen geldpolitischen Wende entspreche.
Das Federal Open Market Committee der Fed hob am 16. September den Zielzinssatz um 25 Basispunkte auf 3,75% bis 4% an und erklärte, die Erhöhung solle die Inflation zeitnäher zum 2%-Ziel zurückführen. Grayscale ist der Ansicht, dass diese Zinserhöhung und eine mögliche zweite Erhöhung im Jahresverlauf wahrscheinlich nicht zu wesentlichen Veränderungen am Markt für digitale Vermögenswerte führen werden.
Grayscale wies darauf hin, dass die Fed von März 2022 bis Juli 2023 die Zinsen um insgesamt 525 Basispunkte angehoben habe; die anhaltende Straffung habe die Renditen von Bargeld und verzinslichen Vermögenswerten erhöht und die Opportunitätskosten für das Halten von Bitcoin gesteigert. Das aktuelle Umfeld sei dagegen eine einzelne Zinserhöhung nach Jahren von Erhöhungen, Senkungen und unveränderten Zinsen.
Grayscale erklärte, die Auswirkungen der Zinserhöhung würden je nach Krypto-Geschäftsmodell unterschiedlich ausfallen. Stablecoin-Emittenten könnten von höheren Zinserträgen aus Reserveanlagen profitieren, und die höheren Renditen tokenisierter Anleihen und Geldmarktfonds könnten ebenfalls Kapitalzuflüsse in On-Chain-Finanzprodukte anziehen. Am 17. September stieg Bitcoin zeitweise über 77.000 US-Dollar; während der Erholung erreichten die Liquidationen von Short-Positionen am Kryptomarkt nahezu 260 Millionen US-Dollar. (Bitcoin.com News)
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