Vorsicht bei On-Chain-Meme-Coins: Phishing-Links und bösartige Pools nehmen zu

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In letzter Zeit ist das Risiko beim Kauf von Meme-Coins deutlich gestiegen. Dass wir Verluste erleiden, daran haben wir uns gewöhnt – Hauptsache, wir werden nicht betrogen.
Zum Beispiel durch das Anklicken von Phishing-Links.

Die Krypto-Influencer @insidecalls und @cladzsol berichteten kürzlich, dass beim täglichen Scannen der Blockchain die Startseite eines Meme-Coins eine gefälschte „Cloudflare-Verifizierung“ anzeigte, die von Hackern stammte. Dabei wurde man aufgefordert, eine Tastenkombination wie Strg+V zu drücken, was in Wirklichkeit ein bösartiges Skript war. Nachdem man die „Verifizierung“ wie angewiesen abgeschlossen hatte, wurden die On-Chain-Gelder des Opfers gestohlen. @cladzsol verlor dabei Vermögenswerte im Wert von etwa 600.000 US-Dollar.

 

BlockBeats hat festgestellt, dass auf den Seiten vieler kürzlich beliebter Meme-Coins die Startseite auf eine „Cloudflare-Verifizierungsseite“ weiterleitet, bei der es sich tatsächlich um einen Phishing-Link handelt. Wenn Nutzer den Anweisungen folgen, lädt das Computersystem ein bösartiges Skript herunter und führt es aus, was zu Vermögensverlusten führt.

Dieses Phänomen tritt derzeit sehr häufig auf und hängt wahrscheinlich mit der verzögerten Überprüfung durch große Handelsaggregationsplattformen wie DexScreener zusammen. Die derzeitige Anzeigelogik dieser Plattformen besteht darin, die in den Token-Metadaten eingetragenen „offiziellen Website“- oder Social-Media-Links direkt zu übernehmen. Diese Felder können vom Token-Ersteller oder von Personen aktualisiert werden, die später behaupten, die „Community übernommen“ zu haben. Hacker nutzen genau diese Prüflücke, um die Anzeigeseiten von Meme-Coins in neue „Fischgründe“ für Phishing-Angriffe zu verwandeln.

Ein weiteres Beispiel ist das in letzter Zeit viel diskutierte Problem mit Uniswap-V4-Pools.
Der Handelsaggregator 0x hat einen Analysebericht mit dem Titel „Uniswap v4 hooks were a mistake“ veröffentlicht. Sie haben 84.163 Hooks auf 6 Blockchains untersucht, und das Ergebnis war verblüffend: Über die Hälfte (54,2 %) sind bösartige Verträge, und weitere 26,4 % sind vermutlich bösartig.
Dies führt dazu, dass Privatanleger Geld verlieren. Wenn man Coins im Wert von 1.000 US-Dollar kauft, fließen möglicherweise 200 US-Dollar zuerst an die Adressen dieser Hooks – vergleichbar mit einem MEV-Angriff.
Wie können sich Privatanleger also schützen?

 

Niedrige Slippage einstellen

Dies ist wahrscheinlich die beste Verteidigung für Privatanleger auf der Blockchain. Bei niedriger Slippage können bösartige Hooks nichts abgreifen. Bei einigen Coins mit geringer Marktkapitalisierung kann es sein, dass Transaktionen mit niedriger Slippage nicht ausgeführt werden, aber bei etwas größeren Marktkapitalisierungen sollte man darauf achten.

 

„Mindestbetrag“ überprüfen

Die geschätzte erhaltbare Menge wird off-chain simuliert und kann angesichts bösartiger Hooks jederzeit ein ungedeckter Scheck sein.

Man sollte auf den Mindestbetrag (Minimum Received) achten. Wenn diese Zahl unter die eigene Schmerzgrenze fällt, sollte man die Transaktion am besten abbrechen.

Es gibt noch einige weitere Empfehlungen von Uniswap selbst, die aber im Grunde nutzlos sind. Sie raten, das offizielle Uniswap-Frontend zu verwenden, da es eine Hook-Whitelist gibt und bösartige Hooks nicht genehmigt werden. Aber wer würde schon mit dem offiziellen Uniswap-Frontend handeln, dessen Benutzererfahrung miserabel ist?

Kurz gesagt: Seid beim Handeln vorsichtiger. Wenn die On-Chain-Aktivität zunimmt, gibt es viele Gelegenheiten, aber das Kapital ist wichtiger.

Dieser Inhalt dient nur zu Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Investitionsberatung in Bezug auf BTCC dar. BTCC unternimmt alle Anstrengungen, kann jedoch nicht die Wahrheit, Genauigkeit oder Originalität des oben stehenden Inhalts garantieren.

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